BEHANDLUNGSVERLAUF
  • Die therapeutische Behandlung ist auf kurz- bis mittel­fristi­ge Betreuungen ausgerichtet. Die auf ein Jahr angelegte Therapie ist unterteilt in sechs Monate stationäre Behandlung und weitere sechs Monate dezentrale Behandlung.
  • AUFNAHME in die Behandlung über die Vorbetreuung: Klärung der Situation, der Wünsche und Möglichkeiten, medizinische Beratung, Abklärung der Kostentragung.
  • STATIONÄRE THERAPIEPHASE: stationärer Aufenthalt mit intensiver Gruppen- und Einzeltherapie, ärztlicher, sozialarbeiterischer und arbeitstherapeutischer Versorgung, Alltagstraining und Kurse, Sport- und Freizeitangebot.
  • DEZENTRALE THERAPIEPHASE: Fortführung der Therapie in dezentraler Form.
    Dezentral heißt, dass in der zweiten Therapiephase das therapeutische Programm verpflichtend weitergeführt wird, aber die PatientInnen leben bereits in einer eigenen oder zur Verfügung gestellten Wohnung. Zusätzlich gibt es zwei Übergangs- Wohngemeinschaften für Männer und Frauen. Es gibt intensive nachgehende Sozialarbeit und psychologische Begleitung. Gruppen- und Einzeltherapie werden fortgesetzt. Bei der Wiedereingliederung helfen tagesstrukturierende Programme und Freizeitangebote sowie Unterstützung bei der Berufsausbildung in einer Übungsfirma und bei der Arbeitssuche.
  • Nach Ablauf eines Jahres sollen die KlientInnen in eine normale Wohn- und Arbeitssituation wechseln können. Dies schliesst nicht aus, dass sich einige weiterhin noch in Substitutionsbehandlung befinden oder die betreute Wohnphase in einigen Fällen auch länger dauern kann.
    Nach Beendigung des gesamten Therapieprogramms können die PatientInnen auf Wunsch in ambulanter Form weiterbetreut werden.
  • Je nach persönlichem Bedarf oder je nach gerichtlicher Auflage ist ein Quereinstieg direkt in die Dezentrale Phase oder in eine Ambulante Therapie möglich.
  • AMBULANTE THERAPIE: Über die Vorbetreuungsstelle besteht jederzeit die Möglichkeit einer Behandlung in ambulanter Form.