Die dezentrale Therapiephase dauert ca. 6 Monate.
Sie beginnt entweder schrittweise im Anschluss an die stationäre Therapiephase, oder direkt bei QuereinsteigerInnen.
Sie wohnen entweder in einer der beiden Übergangs-Wohngemeinschaften (eine für Männer und eine für Frauen), in verschiedenen zur Verfügung gestellten betreuten Wohnplätzen innerhalb Wiens, oder in der eigenen Privatwohnung. Trotz weitgehender Selbständigkeit und Selbstverantwortung geht das Behandlungsprogramm in derselben Dichte weiter wie in der stationären Phase, aber in angepasster Form. Im Krisenfall ist eine kurzfristige Rückkehr in den stationären Bereich jederzeit und flexibel möglich.
Ausgangspunkt der Versorgung ist die Betreuungsstelle in 1140 Wien, Teybergasse. Hier finden auch Gruppen und andere Betreuungen statt:
Wer noch keinen eigenen Arbeitsplatz gefunden hat, ist dennoch beschäftigt. Zwei Werkstätten in 1050 Wien und eine in 1140 Wien bieten verschiedene Möglichkeiten:
Gleichzeitig erfolgt (in Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen)
Weiterhin grossen Stellenwert hat die Vermittlung von Alltagsfertigkeiten, die eine selbständige Lebensführung ausmachen:
Nach Ablauf der Dezentralen Therapiephase sollen die KlientInnen selbständig in eine normale Wohn- und Arbeitssituation wechseln können. Dies schliesst nicht aus, dass sich einige weiterhin noch in Substitutionsbehandlung befinden oder die betreute Wohnphase in einigen Fällen auch länger dauern kann.
Es besteht auch die Möglichkeit einer Weiterbetreuung in ambulanter Form.